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INTERVIEWS

Die Interviews habe ich leider nicht selbst durchgeführt, sondern von verschiedenen Homepages das wichtigste zusammen gesammelt!

Auf ganz besondere Weise hat die SE-Darstellerin Katharina die lange Zugfahrt vergangenes Wochenende nach Wiesbaden zu KI.KA-Tour genutzt: Sie erprobte sich als Reporterin und interviewte Neuzugang Jan Hartmann, der sich auf der KI.KA-Tour erstmals livehaftig dem Publikum auf der Bühne und bei Autogrammstunden vorstellte.

Katharina Wien: Wie bist du zu Film und Fernsehen gekommen?
Jan Hartmann: Eigentlich hab´ ich mein ganzes Leben nur Musik gemacht, z.B. in Big Bands und später war ich beim Musical "Buddy Holly" in Hamburg. Ein Freund hat mich an eine Agentur vermittelt und dann ging alles ganz schnell. Drei Castings und ich war bei GZSZ dabei.

Katharina Wien: Was hast du sonst noch in deiner Karriere gemacht?
Jan Hartmann: "St. Angela", eine Vorabend-Krankenhaus-Serie in der ARD und die ZDF-Serie "Eine Liebe am Gardasee".

Katharina Wien: Hast du einen Tick?
Jan Hartmann: Ja, einen Hut-Tick. Aber ich habe Hutgröße 61, was etwa XXL entspricht. Deshalb ist es superschwer, Hüte in meiner Größe zu finden und ich muss ganz viele tolle Hüte liegen lassen, weil es sie einfach nicht in meiner Größe gibt.

Katharina Wien: Hast du Geschwister?
Jan Hartmann: Ich bin alleine aufgewachsen, habe aber einen 15-jährigen Stiefbruder, Alex. Aber da er in Stuttgart lebt und ich hauptsächlich in Berlin und Hamburg wohne, sehen wir uns nicht so oft. Aber wir verstehen uns trotz der Distanz sehr gut. Er ist mein kleiner Bruder geworden.

Katharina Wien: Magst du Tiere?
Jan Hartmann: Ja, sehr. Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Wir hatten früher einen kleinen Münsterländer Jagdhund, Assia, den ich mit sieben Jahren selbst auf einem Bauernhof ausgesucht hatte, als mein Vater den Jagdschein gemacht hatte. Assia und ich verstanden uns von Anfang an super. Es war Liebe auf den ersten Blick. Es gab auch mal ein lustiges Erlebnis: Ich war mit meiner Freundin, die ein Pferd hatte, unterwegs im Wald. Ich bin dann auch auf dem Pferd geritten… bis ich mich einer Straße näherte, auf der leider ein Auto kam. Da ist das Pferd mit mir durchgegangen. Gott sei Dank hat mich die Schwester meiner Freundin wieder eingefangen… Zurück ging es auf dem Drahtesel. Ich hätte auch gern wieder Tiere, aber einen Hund in Berlin zu halten, wenn man nie oder kaum zu Hause ist, geht nicht. Das wäre unverantwortlich!

Katharina Wien: Wenn du deine Schulzeit mit SE vergleichst… Bist du der Lehrer, den du nie hattest?
Jan Hartmann: Es gab schon tolle Lehrer. Aber auch Fächer, die ich überhaupt nicht mochte, wie Mathe, Physik oder Chemie. In Sport, Musik und Kunst sah das ganz anders aus, da war ich richtig gut.

Katharina Wien: Bist du als Kind gerne zu Schule gegangen?
Jan Hartmann: Naja, ich habe eben schon immer gerne Musik gemacht. Das war auch in der Schule so. Ich war ständig vom Unterricht befreit, weil ich auf irgendwelchen Veranstaltungen und Konzerten war. Alles in allem habe ich die Schulzeit genossen, aber ich war stinkend faul und als ich bemerkte, dass ich unbedingt etwas Kreatives machen will und ich dafür kein ABI brauche, habe ich die Schule abgebrochen. Aber mein Weg passt sicher nicht zu jedem, deshalb sollte man sich mögliche Wege nicht durch einen Schulabbruch verbauen.

Katharina Wien: Wie findest du deine Rolle als Referendar Mark Lachmann?
Jan Hartmann: Ich finde ihn super. Er ist lässig, versucht mit den Kids locker auszukommen, kann aber auch klare Grenzen ziehen.

Katharina Wien: Wie verstehst du dich mit deinen Kollegen?
Jan Hartmann: Das ist ganz lustig: Anfangs wusste ich nicht, wie ich mit dem schrägen Humor einiger Kollegen umgehen sollte... Aber ich bemühe mich immer, mich schnell in ein Team zu integrieren, was auch prima geklappt hat. Mittlerweile waren wir schon gemeinsam aus und verstehen uns alle richtig gut.

Interview mit Marie-Luise Kunst

Hallo, Marie-Luisa, schön das du mal wieder bei uns in Potsdam bist.Was hast du in der Zeit nach Schloss Einstein so gemacht?

Ich habe mich hauptsächlich auf mein Abitur konzentriert.
Derzeit mache ich gerade einige Prüfungen und hoffe im Juli diesen Jahres fertig zu werden.

Warst du in der Zwischenzeit noch als Schauspielerin aktiv?

Ja, ich habe drei mal für das ZDF gedreht. Ich war in der Serie "Sabine" und in der Krimi-Reihe "SOKO-Wismar" zu sehen.

Verfolgst du eigentlich noch die aktuellen Folgen von Schloss Einstein?

Ehrlich gesagt nicht mehr so oft *lacht*.

Wenn du so an deine Zeit hier bei Schloss Einstein denkst, was fällt dir da ganz spontan ein?

Ich hatte immer sehr viel Spaß dei der Produktion.
An ein Ereignis erinnere ich mich ganz besonders: Ich war gerade mit einem Fahrer von der Schule nach Potsdam unterwegs, da wäre uns fast Costa Cordalis vor das Auto gelaufen. Es ist aber natürlich nichts passiert.

Wo lebst du zur Zeit?

Ich wohne in Berlin und bin sehr glücklich dort.

Wirst du noch häufig von Schloss Einstein-Fans erkannt?

Ja, mich sprechen immer noch viele Kids auf meine Rolle Elisabeth von Hohenfels an.

Könntest du dir vorstellen noch einmal bei Schloss Einstein mitzuspielen?

Vor kurzem hatte ich ja bereits einen kleinen Gastauftritt in der Disco. Momentan würde meine Zeit für Dreharbeiten aber nicht ausreichen.

Welche Pläne hast du für deine Zukunft?

Nach dem Abitur möchte ich gern ein soziales Jahr absolvieren, am liebsten in Italien. Was danach kommt wird sich zeigen...

Vielen Dank für das Interview und alles Gute.

Interview mit Juliane Brummund

Hallo, Juliane Brummund, du bist jetzt fast zwanzig Jahre alt und es sind einige Jahre vergangen, seitdem du Schloss Einstein verlassen hast. Was hast du in der Zwischenzeit gemacht und was sind deine Zukunftspläne?

Vor einem halben Jahr bin ich bei meinen Eltern ausgezogen und lebe jetzt in einer eigenen Wohnung. Nach einer Friseurausbildung begann ich ein Maskenbildner-Studium. Wenn ich das Studium abgeschlossen habe, möchte ich gerne ins Ausland. Ich weiß zwar noch nicht, wohin es gehen soll, aber wichtig ist mir, ein paar Abenteuer zu erleben und die Welt kennen zu lernen.

Wie sieht es mit deinem Privatleben aus? Hast du einen Freund?

Ja, ich habe einen Freund. Später möchte ich auf jeden Fall Kinder haben.

Wie hat dir damals deine Rolle der Nadine Steiner gefallen?

Sehr gut. Es hätte keine Rolle gegeben, die ich lieber gespielt hätte. Nadine war zwar ein bisschen zu lieb, aber das fand ich in dem Alter sehr angemessen. Die Rolle der Zicke Katharina hätte ich zum Beispiel nicht so gern gespielt.

Welche Geschichte von Nadine ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Das ist natürlich die erste große Liebe mit Oliver, der von Florens Schmidt gespielt wurde. Da hatte ich meinen ersten Filmkuss. Das war eine schwierige Situation für mich, auch wenn der Kuss nicht echt war.

Was war für dich eine der peinlichsten Situationen?

Auch wieder eine Szene mit Oliver: Da waren wir in Nadines Zimmer und mussten laut stöhnen. Draußen vor der Tür stand Iris, die von Paula Birnbaum gespielt wurde. Sie sollte denken, dass wir Sex hätten, was natürlich nicht der Fall war.

Mit welchem Darsteller hast du dich am besten verstanden?

Ich habe mich eigentlich mit allen Leuten bei Schloss Einstein gut verstanden. Ganz besonders mochte ich Katrin Blume. Ihr Rollenname war Alexandra Wilde.

Welche Erinnerungen hast du aus deiner Schloss Einstein-Zeit mitgenommen?

Schloss Einstein war eine schöne Erfahrung für mich. Ich habe sehr viele Leute kennen gelernt. Außerdem habe ich erfahren, was es heißt zu arbeiten und bin dadurch auch sicherlich erwachsener geworden. Durch die Filmarbeit bin ich auf meinen Traumberuf gestoßen. Ohne Schloss Einstein hätte ich gar nicht gewusst, wie das Berufsbild der Maskenbildnerin aussieht.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Viel Glück für deine Zukunft.

Interview mit Josefine Preuß

Josi, du hast am Samstagabend den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreis´ für deine Rolle als Marie bei der ebenfalls preisgekrönten TV-Serie "Abschnitt 40" gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. Was ist seitdem passiert?

Seit der Übergabe des Preises haben sich natürlich ganz viele gemeldet. Eltern, Freunde und Arbeitskollegen haben gratuliert und es kamen sogar schon ein paar Angebote für neue Filme und Rollen. Ich muss jetzt mal gucken, was da noch kommt. Ich lasse im Moment alles passieren, aber es ist schon ein bisschen viel. Interviews, Fotos, ... alle wollen was von einem.

Tatsächlich neue Angebote?

Ja, hab´ ich schon gehabt. Das ist natürlich schön. Wenn man dann die Möglichkeit hat, sucht man sich das schönste raus.

Für viele bist du sicher immer noch die vorlaute Anna Reichenbach von Schloss Einstein. Was von dem, das du bei uns gelernt hast, hilft dir heute noch?

Bei Euch hab ich angefangen, es war meine erste Rolle. Ich habe gelernt vor der Kamera zu agieren, was Voraussetzung für vieles ist. Das konnte ich immer wieder mitnehmen und nehme es auch weiter mit in andere Produktionen. Bei SE habe ich, nachdem ich angefangen habe, gewusst: Ja! Ich will das weitermachen.

Wie wichtig ist gerade deine Anfangszeit bei unserer TV-Weekly rückblickend für dich gewesen?

Ich war 14, als ich hier angefangen habe. Man lernt den kompletten Alltag kennen,... wie es ist abgeholt zu werden, in die Maske zu kommen, Garderobe, Rollengespräche und nicht zuletzt der Dreh. Eben alles, was wichtig ist, wenn man Schauspieler werden möchte.

Hast du heute noch Kontakt zu einigen Einsteinern?

Die Darsteller trifft man immer wieder mal auf der Straße und sagt ´Hallo´, weil man Kollege ist oder war. Privaten Kontakt hab´ ich nur noch zu Mandy-Marie Mahrenholz alias Laura, die immer noch eine ganz ganz liebe Freundin von mir ist.

Gibt es Leute aus dem Team mit denen du dich verbunden fühlst?

Ich bin ja öfter hier um ´Hallo´ zu sagen, weil ich ja regelmäßig nebenan beim rbb arbeite. Da ist es schön vorbeizukommen. Man kennt sich, da das Team sich nicht so sehr verändert hat. Das ist schon ein bisschen Familie.

Heute bist du ja super in Geschäft. Du moderierst mit "Quergelesen" dein eigenes Magazin im KI.KA, hast mit "Jargo" einen hochgelobten Kinofilm gedreht, ständig TV-Projekte... und jetzt der Fernsehpreis. Welche Projekte stehen an?

Ich drehe momentan bei RTL "Im Namen des Gesetzes" und sonst will ich dazu noch nix sagen... (lacht), solange noch kein Vertrag unterschrieben ist. Es gibt einige interessante Angebote. Da muss man sehen, was sich davon tatsächlich realisieren lässt.

Denkst du, dass die Schauspielerei ein berufliches Standbein wird? Irgendwann internationale Produktionen anstehen? Oder sogar Hollywood?

Nein, nein, nein. Ich nehme mir da gar nicht so viel vor. Ich denke, wenn man sich zuviel vornimmt, dann wird das eh nix. Ich bin da eher Realist als Optimist oder Pessimist. Ich gucke, was kommt und hoffe auf gute Angebote. Ich will von dem Job meinen Lebensunterhalt finanzieren. Aber ich weiß: Das wird mal besser und mal schlechter laufen. Ich will einfach nur weiterhin mein täglich Brot damit verdienen.

Also siehst du die Schauspielerei eher als Handwerk an?

Ja, ich sehe sie als Job. Sie ist nicht mein Leben. Mein Leben bin immer noch ich. Aber sie ist zu einem großen Teil von mir geworden.

Wie steht es um dein Privatleben? Hast du einen festen Freund?

Ich bin gerade am Umziehen, von Potsdam nach Berlin... Und: Ja. Ich habe einen Freund, habe Familie und insgesamt ein sehr ausgeglichenes Privatleben, das ich sehr schützen will.

Wie geht er damit um mit einem Nachwuchsstar des deutschen Fernsehens zusammen zu sein?

Da er auch Schauspieler ist, ist das kein Problem. Wir haben uns bei einer Produktion kennen gelernt. Mal ist der eine weg, dann der andere. Aber da wir beide wissen, wie das in dem Job läuft, gibt's da keine Probleme. Es war für mich schwieriger ´nen Freund zu haben, der nicht aus der Branche kam, was ich auch schon hatte. Aber das hat auf Dauer nicht funktioniert.

Wohnt ihr auch zusammen?

Ne, wir wohnen nicht zusammen. Wir sind jetzt eineinhalb Jahre zusammen, ich hab ´nen Zweitschlüssel von seiner Wohnung, er hat ´nen Zweitschlüssel zu meiner Wohnung. Aber wir leben immer noch getrennt. Was auch gut so ist. So früh zusammen zu ziehen kann vieles kaputt machen. Da lassen wir uns noch ein bisschen Zeit.

Was machst du um dich zu entspannen?

Ich schlafe lange aus, ich treffe mich mit Freunden, gehe schick essen, gehe ins Kino, gehe auch gerne mal einkaufen... Ich bin ganz normal, wie jeder auch. Ich mache das gleiche wie jeder der arbeitet, wenn er zu Hause ist. Alles worauf man Lust und Laune hat.

Deine SE-Fans bekommen dich im Februar wieder als Anna Reichenbach zu Gesicht. Was ja schon toll ist, wenn so ein prägendes, liebgewonnenes Gesicht der Serie immer wieder mal auftaucht. Sind diese Auftritte eine kleine Reise in die Vergangenheit oder wie eine Heimkehr zur Familie?

Beides. Die Darsteller, mit denen ich aktuell gespielt habe, kannte ich nicht. Die sind ja in einer anderen Generation, als die, in der ich gespielt habe. Aber vom Team war es das Gewohnte, das Schöne. Man wusste, wie man was zu tun hat. Es war vom Team familiär und von den Darstellern etwas Neues. Das hat Spaß gemacht. Ja, das war super!

Auf was dürfen sich deine Fans in Deiner Rolle besonders freuen?

Anna ist erwachsener geworden. Natürlich. Ich bin ja auch älter geworden. Ich will auch gar nicht zuviel verraten... Anna hilft zwei Jungs, die kurz vorm ´Sitzenbleiben´ sind. Aber die Fans dürfen sich freuen: Es ist gut, es ist spannend und lustig.

Wenn du das vom Theater begeisterte Mädchen vom Casting vor Jahren mit der jungen Frau heute vergleichst, was fällt dir auf?

Ich hoffe, dass ich mich gar nicht so sehr verändert habe. Ich war früher, als ich angefangen habe, sehr tolerant, sehr offen und hatte meine Spiellust. Aber die habe ich bis heute nicht verloren. Ich hoffe, ich habe mich nicht sehr verändert. Ich mochte mich damals sehr und mag mich heute immer noch.

Vielen Dank, dass du Zeit für uns hattest und viel Erfolg für deine nächsten Projekte!

Interview mit Tim & Anne-Sophie

Beschreibt erst einmal die Geschichte von Franziska und Joe mit euren Worten!
Tim: Franziska und Joe haben sich durch ein unglückliches Zusammentreffen kennen gelernt - sie hat ihm einen Stein an den Kopf geworfen - aber sie verliebten sich sofort unsterblich in einander. Joe lädt hat sie in die Dorfdisco "Pink" ein und spendiert einige Cocktails. So kommen sich die beiden immer näher. Irgendwann schlafen die beiden dann miteinander - für Franziska ist es sogar "das erste Mal". Joewar natürlich schon Profi. Danach hat sich Joe schnell angezogen und wollte nur noch weg, er hat sich nicht mehr bei ihr gemeldet und ist auch nicht mehr ans Telefon gegangen - er hat sie sozusagen richtig fallen lassen...
Anne-Sophie: … und sie dachte auch noch, dass sie schwanger wäre...
Tim: ...ist sie aber doch nicht gewesen, wie sich herausstellte. Ein halbes Jahr später treffen sie sich zufällig wieder.
Anne-Sophie: Er sieht sie mit ihrem kleinen Bruder und denkt, es sei sein Kind. Vor lauter Schreck fährt er sein neues Motorrad zu Schrott, sein altes hatte sie ja kaputt gemacht. Franziska ist natürlich immer noch total sauer und will eigentlich nichts mehr von ihm, aber er scheint wieder an ihr interessiert.

 Gefällt euch der Verlauf eurer Geschichte?
Tim: Ich fand es überraschend, weil der Aufnahmeleiter bei meinem letzten Drehtag gesagt hat, dass er nicht an eine Fortsetzung glaubt. Ich hätte natürlich gerne noch mal mitgespielt. Als dann der Brief kam, in dem es hieß, es gäbe doch eine Fortsetzung, hab´ ich mich richtig gefreut. Der böse Bikerboy durfte sich sozusagen zum lieben Softie verwandeln.

Findet ihr gut, dass es noch einen zweiten Teil der Romanze gibt?
Anne-Sophie: Nein, weil ich als Privatperson nicht das tun würde, was Franziska macht, beziehungsweise auch schon vorher gemacht hat und ich würde jetzt erst recht nicht mit diesem A… - Entschuldigung - wieder etwas anfangen, das wäre unter meiner Würde.

Gab es irgendwelche verrückten Situationen beim Dreh?
Anne-Sophie: Ja, der Dreh für unser erstes Mal war auch der Tag, an dem wir uns kennen gelernt haben, das war schon ganz schön lustig.
Ihr musstet euch ja ganz schön nah kommen…
Tim (lacht): "Komm schon Franziska, du willst es doch auch!"
Anne-Sophie: Eben, das war der nette Satz, über den sich das ganze Team lustig gemacht hat, inklusive mir. Eigentlich waren es insgesamt sehr lustige Drehtage.

Wie bereitet ihr euch auf Liebesszenen vor, die ihr miteinander spielen müsst?
Tim (lacht): Wir treffen uns vorher und ich frage dann: Willst du mit in mein Zimmer kommen, damit wir die Liebesszenen üben können?
Anne-Sophie (lacht): Ja, und dann proben wir zusammen…
Übt ihr also zusammen?
Tim: Nein, natürlich nicht.
Greift ihr da auf eigene Erfahrungen zurück?
Anne-Sophie: Nein.
Tim: Ja, aber wahrscheinlich unbewusst. Also ich spiele es einfach so, wie ich es machen würde, wenn ich mit meiner Freundin zusammen bin. Unbewusst greife ich da immer auf eigene Erfahrungen zurück.

Wie reagieren eure Schauspielkollegen darauf, wenn man eine solche Liebesgeschichte spielen muss?
Anne-Sophie: Die waren froh, dass sie das nicht machen mussten.
Tim: Oh, danke schön.
Anne-Sophie: Das hat ja nichts mit dir zu tun. Es geht doch nur um die Geschichte.
Tim (lacht): Schon klar! Bei mir ist es so, dass viele meiner Freunde auch Schauspieler sind und ich hatte mich natürlich gefreut, dass ich wieder ein paar Drehtage hatte, aber meine Freunde haben schon komisch darauf reagiert, weil die meisten selbst noch keine Kuss-Szene hatten, da wurde erst mal natürlich gelacht - "Skandal" - aber im Allgemeinen ging es.

Seid ihr im wirklichen Leben verliebt?
Anne-Sophie: Puh, dazu sage ich jetzt einmal nichts…
Musst ja nur ja oder nein sagen, Personalien wollen wir keine wissen!
Anne-Sophie: Äh, kritische Phase… jein, nein, nein!
Tim: Ja, sehr. Ich bin seit fast einem Jahr und zwei Monaten mit meiner Freundin zusammen und wir sind glücklich.

In deinem letzten Interview meintest du, du spielst gerne den Bösewicht. Findest du es schade, jetzt lieb sein zu müssen?
Tim: Nein, überhaupt nicht. Ich hab´ schon öfter einen bösen Kerl gespielt und es macht mir irgendwie Spaß mal ein A… zu sein, was ich sonst natürlich nicht bin, weil ich sonst so ein furchtbar netter Schwiegersohn bin, nein, also ich hab´ keine Probleme damit einen "Netten" zu spielen, ganz normal.

Anne-Sophie, beschreibe bitte die veränderte Haltung Franziskas gegenüber Joe.
Anne-Sophie: Franziska ist ihm am Anfang sehr zugetan, er ist ihre erste große Liebe, sie schläft ja auch mit ihm. Sie merkt aber, dass es ein Fehler war, dass es zu überstürzt war und wird dann Jungs gegenüber fieser. Sie spielt mit ihnen und später sogar mit Joe. Aber sie hatte ja für Joe Gefühle und Liebe geht nun mal nicht so schnell vorbei. Dadurch denke ich, kommt sie auch wieder mit ihm zusammen.

War der Teil der Geschichte mit Franziskas "erstem Mal" und der darauf befürchteten Schwangerschaft peinlich oder schwer zu spielen?
Anne-Sophie: Peinlich war es überhaupt nicht. Das größte Problem, das ich damit hatte, war mein Opa. Der hat das nämlich gesehen und war ein bisschen entsetzt. Er rief mich dann an und sagte: "Na, jetzt geht's aber richtig zur Sache." Und mein anderer Opa wollte herkommen und Tim die Meinung geigen!
Tim: Nein!
Anne-Sophie: Doch! Also er meinte, wenn mir das im wirklichen Leben passiert wäre, dann wäre er vorbei gekommen. Die können das natürlich unterscheiden.

Interview mit Anna Majtkowski

Anna Majtkowski spielt bei Schloss Einstein die Rolle der Spürnase Tinka. Die Hobby-Detektivin löste dank ihres Spürsinns sogar schon einen Mordfall.
Auch in den aktuellen Folgen verfolgt sie eine heiße Spur: Ein Brandstifter treibt in Seelitz sein Unwesen. Tinka heftet sich an seine Fersen...

Anna, du spielst Tinka die aufgeweckte Detektivin von Schloss Einstein. Achtest du privat auch auf die kleinen Details?
Eher selten, nur wenn es mir auf etwas besonders ankommt oder ich versuche etwas rauszufinden. Im Allgemeinen ist es so, dass ich nicht alle Sachen komplett auseinander nehme...

Könntest du dir vorstellen, auch im "echten Leben" einen solchen detektivischen Spürsinn zu entwickeln?
Nein, obwohl ich das früher schon mal machen wollte, bei der Kripo arbeiten oder so was. Meine Mutter fand aber, dass das nicht zu mir passt - jedoch ohne zu sagen ´Mach´s nicht´... Sie meinte, dass ich das wohl nicht aushalten würde. Nach einer Weile hab´ ich das dann auch so empfunden, obwohl es mich schon gereizt hat Täter zu finden und Fälle aufzuklären.

Was sind deine Hobbys?
Ich gehe sehr gerne und oft ins Theater, spiele Gitarre und lese viel... natürlich treffe ich mich auch oft mit Freunden.

Hast du selbst Lust Theater zu spielen?
Ja, auf jeden Fall. Ich würde gerne Rollen spielen, die mir die Möglichkeit bieten, mehr Gefühle zu zeigen. Letztens sah ich in einem Stück jemanden, der gerade zum Tode verurteilt wurde. Wie er sich auf den Boden gelegt und herumgeschrieen hat..., absolut faszinierend und spannend, Gefühlsausbrüche darzustellen.

Passt so was zu Tinka, deiner SE-Rolle?
Nicht wirklich, Tinka ist eher neutral und ausgleichend. Etwas richtig Fieses würde sie wohl nicht machen.

In den aktuellen Brandstifterfolgen ermittelst du ja wieder. Am Anfang scheint für alle klar, wer der Täter ist, aber dann tritt die kritische Tinka in Erscheinung, die den Fall noch mal hinterfragt. Erkennst du Anna darin wieder?
Auf jeden Fall. Man sollte auch zweifeln und nicht alles so hinnehmen, wie es scheint. Da erkenne ich mich wieder. Es ist zwar nicht so, dass ich alles, was man mir sagt, anzweifle oder überprüfe, aber an sich ist es gut, Sachen nicht immer sofort so zu nehmen, wie sie sind.

In den aktuellen Folgen spielst du wieder an der Seite von Wolfgang Winkler alias Hauptkommissar Schneider vom "Polizeiruf 110" - einem Star des deutschen Fernsehens. Ist es etwas Besonderes, mit einem Top-Profi wie ihm zu drehen?
Nö, eigentlich nicht. Klar, er macht kaum Fehler. Bemerkenswert ist eher, dass ihm viele Sachen aufgefallen sind. Wenn irgendwas nicht funktioniert, hat er Lösungsansätze aufgrund seiner Erfahrungen parat. Aber natürlich verspricht er sich auch schon mal... Nobody is perfect.

Bei einer Thematik "Brandstiftung" ist klar, dass die Drehs wegen des Feuers ziemlich spektakulär sind. Magst du solche Action-Sequenzen?
Diese Action-Drehs, wie hier mit Feuer, sind sehr aufwändig. Für Schloss Einstein ist so was auf jeden Fall ´ne tolle Geschichte. Auch die Story ist gut, es bleibt lange im Verborgenen, wer denn nun wirklich der Feuerteufel ist.

Was wünschst du dir für die Zukunft deiner Rolle Tinka?
Optisch fände ich es toll, wenn sie von ihrer Brille loskommen würde. Das wünsche ich mir schon ganz lange. Ich selbst brauche auch keine Brille und finde sie deshalb störend.
Außerdem hätte ich gerne, dass sie gefühlsmäßig mal was anderes machen darf, was Fieses oder Heulen. Da fand ich Annikas Part, die mit ihrer Angst vor Krebs umgehen musste, ganz interessant. So was würde ich gerne mal ausprobieren.

Interview mit Tim Oliver Schultz

Hallo Tim, du bist jetzt schon zum zweiten Mal für eine Geschichte am Schloss Einstein-Set und lässt dich hier in der Maske zum Frauenhelden Joe umschminken. Gefällt es dir bei den Dreharbeiten?

Ja, total. Ich hab´ vorher nie bei einer Langzeitserie gedreht. Hier arbeiten die Leute schon ewig zusammen, so dass eine vertraute Familienatmosphäre herrscht. Da fühlt man sich auch wie Zuhause.

Das letzte Mal hast du ab der Folge 350, die Ende Mai ausgestrahlt wurde, für einige Folgen bei SE mitgewirkt. Was ist in der Zwischenzeit passiert?

Ich bin natürlich zur Schule gegangen, schließlich will ich mein Abi machen. Außerdem habe ich einen Kinderkrimi gedreht. Da musste ich übrigens auch ein Arsc... (Entschuldigung!) spielen. Allerdings hat der Typ seine Schule abgebrannt. Also ein ganz anderes Kaliber als Joe. Mir macht es auf jeden Fall Spaß, den Bösewicht zu spielen.

Versuch einfach mal, Joes Persönlichkeit mit ein paar Schlagworten zu umschreiben, soweit wir ihn aus den vergangenen Folgen kennen.

Der Name ist Programm: Barkeeper Joe ist cool, der Heartbreaker, ein Ladykiller eben. Er macht Franziska Liebe vor, schläft mit ihr, lässt sie fallen und taucht unter. Er hat Angst Vater zu werden, aber er hätte Franziska so oder so fallen lassen, auch ohne die Vaternummer.

Ist es dir schwer gefallen dich in die Figur hineinzuversetzen?

Als Schauspieler muss man das können. Anne-Sophie so anzupflaumen, war schon ein seltsames Gefühl. Ein bisschen unangenehm zu spielen, war die Szene, als Joe gleich nach dem Sex - Franziskas erstes Mal – einen Abgang machte. Da habe ich mich irgendwie mies gefühlt, auch wenn es nur eine fiktive Rolle ist.

Habt ihr irgendwelche Gemeinsamkeiten, du und Joe?

Er ist ein Obermacho. Ich würde nie so mit einem Mädchen umgehen. Aber Motorrad fahren ist auch mein Hobby. Ich habe gerade meinen Führerschein für eine 125er Maschine gemacht.

Wie hat dir, die Vorstellung Barkeepers zu sein, gefallen? Bist du Discogänger, kannst du Cocktails mischen? Stellst du dich freiwillig auf die Tanzfläche?

Ich möchte gerne im wirklichen Leben neben dem, z. B. Jura-Studium oder so, als Barkeeper arbeiten und habe mir sogar gerade ein Cocktail-Buch gekauft. Außerdem tanz´ ich total gerne -  nicht unbedingt zu Heavy Metall, aber zu den Dance Classics, HipHop oder R&B und so.

Wie steht es bei dir mit den Mädels? Bist du der Herzensbrechertyp oder der Romantiker?

Ich gehör´ mehr zu den Romantikern. Ich habe zur Zeit eine Freundin und hatte bisher immer lange Beziehungen.

Auf was für einen Mädchentyp stehst du?

Also, meine letzten beiden Freundinnen waren brünett. Aber ich mag auch blonde Mädchen.  Darauf kommt es nicht an. Lieb muss sie sein und verlässlich. Sie darf auch ruhig ein bisschen anhänglich sein.

Wie hast du dich mit Anne-Sophie Strauß verstanden?

So auf der Kumpelebene haben wir uns echt gut verstanden.

Wie war der Dreh zu der Szene, die auf Franziskas „erstes Mal“ hindeutet? Habt ihr viel gelacht oder war das eine verkrampfte Situation?

Krass! Total! Der Drehtag war schon sehr komisch für Anne-Sophie und mich. Also, ich hatte so etwas noch nie vorher spielen müssen. Aber es hat schon auch Spaß gemacht. Ich musste einen Satz sagen, über den sich das ganze Team kaputt gelacht hat: „Komm schon, Franziska, du willst es doch auch.“
Als die Folge ausgestrahlt wurde, war es für meine richtige Freundin total merkwürdig, mich als Herzensbrecher Joe zusammen mit einem anderen Mädchen anzusehen.

Wie geht´s mit Joe weiter? Hat er sich verändert?

Ich sag nur soviel: Es wird einen unerwarteten Return von Joe geben.

 

Interview mit Kumaran Ganeshan

Hallo Kumaran, schön dich zu sehen. Was machst du hier in den „Schloss Einstein“-Studios?
„Das was ich immer mache, wenn ich mich spontan in eine S-Bahn nach Potsdam-Babelsberg setze: Ich habe dann das Bedürfnis, alte Freunde und Kollegen zu treffen, ein wenig über vergangene Zeiten zu plaudern und mich zu informieren, was so abgeht bei ‚Schloss Einstein’.“

Wie sieht dein Leben nach „Schloss Einstein“ aus?
„Es war immer mein Wunsch, Humanmedizin zu studieren. Ich war zuerst in Kanada, dann in London, um meinen Studienwunsch zu realisieren. Dort lebt meine Verwandtschaft, die mir beim Start geholfen hätte. Doch wie das Leben so spielt: Ich habe dann einen der heißbegehrten Studienplätze für Medizin an der Humboldt-Universität in Berlin ergattert und nun bin ich wieder da. Gerade bereite ich mich auf das Physikum vor und hoffe, dass ich später mal ein Forscher oder ein richtig guter Onkel Doc werde.“

Welche Fachrichtung willst du später als Forscher oder Arzt einschlagen?
„Das lasse ich auf mich zukommen – wait and see würde der Engländer sagen.“

Und was macht die Liebe?
„Ich bin seit drei Jahren in festen Händen - Jil ist schön und intelligent und hat alles, was ich mir von meiner Traumfrau immer erhofft habe. Wir leben allerdings nicht zusammen, aber was nicht ist, kann ja eines Tages noch werden...“

Mit welchen Gefühlen denkst du an deine Zeit bei „Schloss Einstein“ zurück?
„Die Zeit bei euch hat meine Jugend, mein Weltbild, sehr stark geprägt, ich hatte die Chance viel zu erfahren und zu lernen, was mir sonst verborgen geblieben wäre. Jetzt weiß ich Einiges über die Welt der Kunst, des Films und des Fernsehens. Am positivsten ist aber für mich, dass ich immer viel Spaß hatte und Freunde gewonnen habe, mit denen ich heute noch in Kontakt stehe.“

Mit welchen ehemaligen SE-Darstellern triffst du dich heute noch?
„Ich gehe fast an jedem Wochenende mit Florens Schmidt, der die Rolle Oliver gespielt hat und Paula Birnbaum, alias Iris, tanzen.“

Welchen Tipp hast du für die Schloss Einstein-Fans?
„Hey Leute, denkt immer daran: Schule ist zwar wichtig, aber nicht alles im Leben. Probiert viel aus, guckt euch viel an, testet euch selbst und habt vor allem viel Spaß!“

Leicht gesagt für einen Menschen mit einem Einser-Abitur in der Tasche!
„Stimmt. Auch ich hatte Phasen in meinem Leben, wo ich zurückstecken musste. Aber jetzt hole ich alles nach: Ich spiele wieder Geige und Fußball, letzteres beim 1. F.C. Wedding in Berlin.“

Was wünscht du dem Schloss Einstein-Team?
„Ein langes, glückliches Leben, dass die Serie endlos weiterläuft und dass Florens und ich eines Tages hier wieder mitspielen können – als Lehrer!“

Danke für das Gespräch und komm’ bald wieder vorbei!

 


 






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